Snookerregeln DVD


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SnookerRegelnLogoSnooker ist eine Spielvariante, die einen extra großen Billardtisch benötigt. Ursprünglich kommt sie aus England und ist mit der Kolonisation weltweit in allen Commonwealth-Staaten verbreitet. Aber auch drüber hinaus und durch gute Fernsehübertragungen findet dieses Spiel sehr viel Freunde. Die abgerundeten Banden zu den Taschen hin machen das Spiel, und vor allem ein Erfolgserlebnis für einen Anfänger auf den großen Tischen sehr schwer. Aber das Spiel ist schnell erklärt und so findet man schnell den Einstieg. Man muss nur sehr viel üben...

Gespielt wird mit 15 roten Bällen, die zu einem Dreieck aufgebaut werden, der Weißen und sechs verschiedenfarbigen Bällen. Das Prinzip des Spiels ist, dass jeder Spieler zu Beginn seiner Aufnahme mit einem roten Ball anfangen muss. Gelingt es ihm, einen roten zu versenken, muss er im Anschluss einen farbigen Ball seiner Wahl versenken. Danach wäre dann wieder ein roter Ball dran. Für jeden versenkten roten Ball gibt es einen Punkt, die farbigen Bälle haben folgende Wertigkeit: gelb = 2 Punkte, grün = 3 Punkte, braun = 4 Punkte, blau = 5 Punkte, rosa = 6 Punkte und schwarz = 7 Punkte. Erzielte Punkte werden addiert.

Farbige Bälle, die versenkt wurden, werden vor dem nächsten Stoß wieder auf ihrem Ausgangspunkt (Spot) aufgebaut. Dies geschieht solange wie rote Bälle auf dem Tisch sind. Sind alle roten Bälle versenkt, darf man noch einmal eine Farbige seiner Wahl versenken, danach müssen die farbigen Bälle in der Reihenfolge ihrer Wertigkeit versenkt werden.

Wenn ein Spieler ein Foul begeht, bekommt er keine Punkte abgezogen. Statt dessen werden dem Gegner mindestens vier Punkte gutgeschrieben. Geschieht ein Foul im Zusammenhang mit dem Spielen auf einen Ball, der eine höhere Wertigkeit hat als vier, also blau, rosa oder schwarz, bekommt der Gegner die Punkte gutgeschrieben, die dem Ball, auf den gespielt wurde, entsprechen.

 


Der Snookertisch ist mit Abstand der größte Tisch aller Billarddisziplinen. Er hat ein Spielflächenmaß von 356,9 x 177,8 cm. Die Taschen sind abgerundet, was das Versenken der Bälle erheblich erschwert. Die Bandenbezeichnung unterscheidet sich von Poolbillardtischen. So wird die Bande, von der aus man den Eröffnungsstoß spielt, als Fußbande bezeichnet und die gegenüberliegende Bande, dort wo der schwarze Ball aufgebaut wird, als Kopfbande. Der Tisch ist mit mehreren Markierungen versehen. Im Abstand von 73,7 cm zur Fußbande ist eine parallel zur Bande verlaufende Linie gezogen, die aber für den Verlauf des Spiels keinerlei Bedeutung hat. In der Mitte dieser Linie ist ein Punkt, der sowohl dem Aufbau des braunen Balls dient als auch gleichzeitig der Mittelpunkt eines Halbkreises ist, der zur Fußbande hinzeigt und einen Radius von 29,2 cm hat. Auf den Schnittpunkten des Halbkreises mit der Linie werden der gelbe und der grüne Ball aufgebaut. Die Reihenfolge der Bälle von links nach rechts in Spielrichtung ist: grün, braun, gelb. Als Merkwort könnte beispielsweise das Wort „Grabhügel“ dienen, Gr für grün, B für braun und ge für gelb. In der Mitte des Tisches befindet sich der „Centre Spot“, auf dem der blaue Ball aufgebaut wird. Mittig zwischen diesem Punkt und der Kopfbande liegt der „Pyramid Spot“, auf dem die pinkfarbene Kugel aufgebaut wird. Der erste Ball des Dreiecks der roten Bälle liegt unmittelbar dahinter, und zwar so nah wie möglich an dem pinkfarbenen, ohne diesen aber tatsächlich zu berühren. Die roten Bälle haben alle Kontakt zueinander, liegen also press. Hinter dem Dreieck der roten Bälle wird der schwarze Ball aufgebaut.

Nach jedem Foul hat der Gegner die Möglichkeit, denjenigen, der das Foul begangen hat, noch einmal spielen zu lassen. Beim Eröffnungsstoß kann der weiße Ball innerhalb des Halbkreises frei positioniert werden. Anders als beim Poolbillard sind „jump-shots“ beim Snooker strikt untersagt. Unter diesem Begriff versteht man, wenn der weiße Ball über einen anderen springt. Es heißt nicht, dass der weiße Ball generell nicht die Spielfläche verlassen darf, beispielsweise weil der Abstoß völlig misslungen ist. Anders als beim Poolbillard ist es durchaus erlaubt und üblich, dass ein Spieler aufgeben kann, zum Beispiel, wenn der Vorsprung uneinholbar ist.